mit Martin Ackermann als Seminarleiter bieten wir Euch auch in diesem Jahr ein Retter Packen an. Das findet am Sonnabend, den 14. Februar und am Sonntag, den 15. Februar 2026 statt. Am Samstag haben wir einen Morgenkurs von 09:00 bis 13:00 Uhr und einen Nachmittagskurs von 13:00 bis 17:00 Uhr.
>> ACHTUNG Änderung<< Neuer Termin am Sonntag: Erster Durchgang von 15:00 Uhr bis 18:30 Uhr Zweiter Durchgang von 18:30 bis 22:00 Uhr
Hinweise: In der Turnhalle sind nur leichte Turnschuhe mit hellen Sohlen oder Socken erlaubt. Bringe möglichst zwei dünne Schnüre von etwa 30 cm Länge zum Verschließen des Außencontainers deines Gurtzeugs mit. Bringe bitte das Betriebshandbuch deiner Rettung mit. Wenn nicht vorhanden, versuche den Download von der Webseite des Herstellers. Letzter Ausweg: Nicht werfen, sondern vorsichtig öffnen und fotografieren des Packschemas der Rettung. Gummiringe für die Innencontainer und als Fixiergummis für die Fangleinen bringt Martin mit. Bringe Dir bei Bedarf ein Pausenbrot und etwas zum Trinken mit, Bewirtung haben wir nicht. Wenn Du eine steuerbare Rettung oder einen echten Exoten haben solltest, frag bitte vorher bei Martin, ob das passt. mail: martin[ätt]flymagic.de
Zum Ablauf: Martin wird zu Beginn des Kurses ein Retter packen demonstrieren. Dann werft Ihr eure Rettung möglichst an Ringen hängend. Für das Packen eurer Rettung empfiehlt es sich, Teams von zwei bis drei Leuten zu bilden. Martin steht für Hilfe und Rat jederzeit zur Verfügung.
Der Unkostenbeitrag beträgt pro Teilnehmer 25,- Euro (für DCB-Mitglieder 20,00 Euro) und ist vor Ort in bar zu entrichten. Bitte melde Dich für einen Termin über unseren Schleppbetriebskalender / feste Termine an. Bitte melde Dich mit Klarnamen an.
Heute südliche Windrichtung. Damit ergibt sich in der Aufgabenplanung die Schwierigkeit, die Strecke mit Hinblick auf die sich absenkenden Luftraumdeckel nach Norden hin zu planen.
Die Tasksetter haben den Kulturtask ausgeschrieben über die Wegpunkte ⛪️ Kolzenburg Kirche, 🏰 Baruth Schloss und ⛪️ Buchholz Kirche mit den passenden Zylinder-Radien.
Wir fragen uns: spielt uns das Wetter so in die Karten, dass der Task machbar wird?
Um 13 Uhr geht’s los, die Start-Reihenfolge steht auch schon fest. Heute wird auf der Nord-Süd Strecke geschleppt, da ist alles enger beieinander.
Luftraumproblematik und Navigation
Der Task entpuppt sich als einer der anspruchsvollsten dieser Flatlands. Allein nach dem Ausklinken in geringer Höhe einen zuverlässigen Bart zu finden, braucht eine gute Portion Glück. So starten die meisten Piloten drei Mal oder noch häufiger am Seil.
Die Streckenführung nach Norden bringt eine zusätzliche Herausforderung: Der verfügbare Luftraum wird zunehmend niedriger. Diese Luftraumbeschränkung zwingt die Piloten zu einer präzisen Höheneinteilung, bei der jeder Meter kostbar wird. Ein zu hohes Fliegen riskiert zudem Luftraumverletzungen, ein zu niedriges bedeutet das vorzeitige Aus.
Fünf Piloten im Ziel – Joel und Theo überraschen
Dass nur fünf Piloten das Ziel erreichen, zeigt wie anspruchsvoll die Aufgabe bei der Tagesqualität doch gesetzt war.
Gleich zwei Highlights prägen den Tag: Joel als Wettkampf-Newcomer erreicht nicht nur das Ziel, sondern fliegt auch noch die zweitbeste Zeit! Ebenso beeindruckend war Theos Zieleinlauf mit seinem Niviuk Testschirm in der EN-B Klasse – hallo Christin 🙋♀️ Ein Beweis dafür, dass auch mit weniger performanten Schirmen Spitzenleistungen möglich sind, wenn Können und Bedingungen stimmen.
Um 9:45 Uhr präsentieren die Tasksetter die Aufgabe für den zweiten Wertungstag. Das Meteo-Briefing zeigt ähnlich herausfordernde Bedingungen wie am ersten Tag: deutlicher Wind und ähnliche Böen je nach Modell. Und: Die Wolken werden die Tendenz haben, breitzulaufen.
Startzeit 12:00 Uhr – Geduld ist gefragt
Pünktlich um 12 Uhr ist Startzeit angesetzt. Wieder ist beim Abwarten der Böen Geduld gefragt, bevor der Pilot am Seil tatsächlich starten kann. Einige Piloten entscheiden sich dafür, zunächst abzuwarten bis der Wind nachlässt. Die Helfer zeigen bewundernswerte Geduld und stellen sich souverän auf die Änderungen in der Startreihenfolge ein.
Schließlich kommen doch die meisten Piloten in die Luft. Die Geduld zahlt sich aus: 11 Piloten erreichen das Ziel.
Rückholung – Eigeninitiative und Organisation
Einige Piloten nehmen die Rückholung selbst in die Hand und kommen per Bahn oder per Anhalter zurück. Für alle anderen gibt es eine perfekt organisierte Rückholung im Shuttlebus. Vielen Dank an die Helfer und Rückholer!
Helfer- und Pilotenparty am Abend
Der schöne Tag findet seinen Ausklang bei der abendlichen Pilotenparty. Bei einem großen Buffet tauschen Helfer und Piloten ihre Erlebnisse des Tages aus.
🌧️ Morgens regnet es, und wir ziehen erstmal lange Gesichter. Kaum jemand glaubt daran, dass heute wirklich noch was geht.
Vorsorglich setzen sich die Tasksetter dennoch zusammen und knobeln eine Aufgabe aus, die nach den Vorhersagen mit starker Westströmung als machbar erscheint.
Das Taskboard, das wir selbst ungläubig bei strömendem Regen schreiben und verkünden
Der rbb kommt auf den Platz, und zu den Dreharbeiten wird die Redakteurin im Tandem und einer Gopro in der Hand mit in die Luft genommen. Es stellt sich heraus, dass es nur ein kurzer trockener Abschnitt zwischen 2 Regengebieten ist.
Nach dem Schauer sieht’s schon etwas besser aus. Die ersten Piloten werden um 15:30 eingeklinkt, nachdem der Beginn zwei Mal um je eine halbe Stunde verschoben wurde. Die Wolken haben sich mittlerweile zu schönen Wolkenstraßen umgeformt.
Allein die Böen sind zunächst noch so stark, dass für den Start jeweils der passende Moment abgewartet wird.
Helfer und Piloten am Boden
Inflight-Aufnahmen, die heute Frank Zapf zur Verfügung gestellt hat
Am Donnerstag und Freitag hatten wir Tiefdruck mit bis zu 1005 hpa. Tief hängende Wolken mit Schauer und schnelle Ausbreitungen verhinderten an Tag 4 und 5 des Wettbewerbs weitere Rennaufgaben.
Die Ausschreibung der German Flatlands verspricht den Teilnehmern bei weniger als 2 geflogenen Aufgaben den Samstag als Reservetag. Und wirklich gab es Hoffnung auf einen weiteren Flugtag. Leider gab es in der Nacht auf Samstag dann weitere Niederschläge und somit eine Verschlechterung der Prognosen.
Als zwischen 14 und 16 Uhr der Wind nach Süd drehte und stärker wurde und gleichzeitig die Wolken volle Abschattung produzierten gaben wir den Tag als Flugtag für den Wettbewerb auf .
Nach einem Regentag am Montag und viel Wind am Dienstag gab es heute am Mittwoch einen Flugtag.
Schon früh bildeten sich schöne Wolkenstrassen Richtung Osten, Wind war 20/25 km/h WSW und unsere Task-Setter Konrad, Bernd und Knut boten einen Zielflug nach Wellmitz an.
Ab 12 Uhr begann der Schleppbetrieb und bis 13.15 war das Teilnehmerfeld in der Luft. Die Wolken sorgten auch mal für Abschattung und zwischen den Aufwinden war zum Teil erhebliches Sinken aufzufinden, daher konnten nicht alle Piloten gleich im ersten Anlauf Abflughöhe machen und durften weitere UL-Schlepps in Anspruch nehmen.
Unsere Schlepppiloten Martin und Micha machten einen absolut professionellen Job.
Die Rennaufgabe nach Wellmitz wurde aufgrund des starken Windes mit individueller Zeitnahme (elapsed time) ausgewertet. Aus dem selben Grund bildeten sich keine Pilotenpulks und alle waren auf die eigenen streckenfliegerischen Qualitäten angewiesen.
Wir haben weiterhin mit einer schwierigen Wetterlage zu tun, aber welchem Textilflieger in Mitteleuropa geht es da momentan anders.
Donnerstag ist regnerisch und windig angesagt, am Freitag könnte sich für uns noch mal ein fliegbares Wetterfenster ergeben. Wir bleiben optimistisch ….
… und genießen gleich unsere Party, wo uns Torsten kulinarisch verwöhnt ;-).