2016 Int. German Flatlands HG / Dutch Open HG | Blog

Eindrücke vom Wettbewerb

Samstag, 13. August

Drei geflogene Tasks in Richtung Ost, nicht in großen Höhen, dafür aber weit gesetzt. Grenzüberschreitend nicht nur das Pilotenfeld sondern erstmalig auch ein Task mit 170 km ins Nachbarland Polen und die Flatlands mit der Dutch Open und den „fliegenden Holländern“ stimmungsvoll ergänzt. Ein Helfer-Team vom Feinsten, das die Starts wie am Schnürchen laufen ließ, nimmermüde Schlepper, das stärkende Piloten-Frühstück von Magi und Silvana sowie die vielen Helfer im Hintergrund. Thorsten Witt mit dem „gigantischem“ Pilotenessen gestern und die mitreißende Band von Mathias, die uns bis in die Morgenstunden auf der Tanzfläche festgehalten hat. Es mag verrückt klingen, aber gefühlt war es noch besser, noch begeisternder, noch ausgelassener und noch familiärer als letztes Jahr. Geht das? Egal es fühlt sich so an und einig sind wir uns alle. Es war einfach prima! Ganz besonders danken wir an dieser Stelle unseren Sponsoren!
Danke an Beata Bernat für die tollen Fotos in der Zeit des Wettbewerbs! Die Sieger, die Trophäen mit nach Hause nehmen können: German Flatlands / Dutch Open Hang Gliding 2016 Flex, FAI Class 1 1. Miroslav Cap CZE
2. Detlef Meier GER
3. Gijs Wanders NED Beste Frau: Caroline Greiser GER German Flatlands / Dutch Open Hang Gliding 2016 Starr, FAI Class 5 1. Jürgen Rüdinger GER
2. Lothar Braun GER
3. Felix Ruhle GER Dutch Open Hang Gliding 2016 1. Gijs Wanders NED
2. Koos de Keijzer NED
3. Martin Helden NED Nord-Oststdeutsche Meisterschaft 2016 1. Detlef Meier
2. Lukas Bader
3. Bernd Otterpohl
4. Caroline Greiser

Freitag, 12. August

+++20:00 Pilotenparty mit Liveband / pilotsparty with liveband+++ +++18:00 Pilotenessen / barbeque for pilots and helpers+++ +++16:00 Uhr Siegerehrung / presentation ceremony+++ +++14:00 Uhr Tanzworkshop mit Mike/ danceworkshop+++ +++Briefing 10:00 Uhr vorm Pilotenzelt+++ Die Auswertung des 3. Task dauert noch an, da einige Piloten erst nachts zurück kamen und die letzten GPS heut morgen ausgelesen werden.

Donnerstag, 11. August

Gute Cumulusthermik, Basishöhen mit 1200-1600m voraus gesagt, Höhenwind 30, Bodenwind 15-20 km/h, Westwind. Langsam gehen uns die Ziele aus. Da holt das Task commite eine Überraschung an den Start: 170 km nach Polen, länderübergreifend und erstmalig bei den Flatlands. Unser Wind Dummy Knud Schäfer dreht auf und ist irgendwann nicht mehr zu sehen, also folgen die Flexis rasch mit den Starts. Doch die meisten landen. Eine große Abschattung hält den Platz thermikfrei. Einige bleiben am Boden, viele starten ein zweites mal. Auch die Starren kämpfen mit zäher Thermik, breit laufenden Wolken, Abschattung und zweiten Starts. Die Wolken sehen besser aus, als sie letztendlich hergeben. Alle kämpfen in oft niedrigen Höhen um Anschluss, mit mühsamen Aufdrehen und unerwarteten und flotten Höhenverlusten. Das erzählen später jedenfalls die Piloten, die sich vor und hinter Jüterbog zusammen mit Seglern auf den Landewiesen verteilen. Einige “zaubern” aber wieder. Detlef Meier dreht anfangs zäh auf und ist gezwungen kurz vor Jüterbog umzukehren um Höhe zu tanken. Mit 1000m fliegt er los und wählt die nördliche Route. Diese scheint heut tatsächlich besser zu gehen und wird von denen, die weit kommen, als bevorzugte Spur gewählt. Vor der Cargo Lifter Halle trifft er Leander, der sich bis dahin “durchgebissen” hat, direkt neben der Halle aber landen muss. Die Überquerung des Schwielowsees kostet Höhenmeter und Detlef muss aus 450m mächtig Höhe gewinnen um das breite Waldgebiet dahinter überfliegen zu können. Hinter der Oder steigt das Gelände an. Die darüber stehenden Wolken ermöglichen Höhen von 1650m und lassen die verbleibenden 40 km bis zum Ziel relativ entspannt erreichen. Andere meiden das Überfliegen der Oder, da es drumherum sehr feucht ist und fliegen in direkter Linie zwischen Oder und Guben. Volkmar Kienöl kommt so 140 km weit. Fünf Flexis schaffen es ins Ziel: Gijs Wanders als schnellster in 3h12 Minuten, Bernd Otterpohl, Detlef Meier, Miroslav Cap, Jiri Navordnik und als besondere Überraschung und einziger Starrer unser Wind Dummy Knud Schäfer. Gratulation! +++ Ab 19:30 wird vor dem Fliegerbunker gegrillt +++ 10:30 Die Aufgabe wird bekannt gegeben. Wir fliegen heute ca. 170 km nach Polen. Als Ziel haben die Tasksetter Zielona Gora ausgewählt. 10:00 Briefing im Pilotenzelt

Mittwoch, 10. August

Die Entscheidung war genau richtig. Es regnet sich ein, auch wenn ab und zu ein Sonnenstrahl durchblitzt. 3 Piloten sind vor dem Regen als Freiflieger losgezogen und versuchen den Schwielochsee im Osten, das für heute ausgerufene Ziel, zu erreichen. 12:30 Uhr Im Moment sieht es sehr nach Regen aus, deswegen ist der heutige Task gecancelt 10:00 Uhr Briefing im Pilotenzelt

Dienstag, 9. August

The morning started with a full cloud cover and little wind. The task was set: 91 km straight to Cottbus. The atmosphere during the rigging of the gliders was a bit different… more like “I have to see whether or not the wheater will become any good for flying”. At twelve o’clock the cloud cover disappeared and a blue band followed by pretty clouds came to replace it. At half past twelve the first rigid gliders went into the air and at one o’clock it was already time for us flexies. I was second in the queue and I could probably profit from this early position, because later in the day there was again full cloud cover predicted. I was nicely towed into the air by Harm and together with Mario thermalling up in a rather difficult thermal. Suddenly I lost Mario, but Bernd Otterpol was only 100 meters below me. “Let’s wait for him” I thought. Next thing I knew he was flying faster than me, but at least a good path to goal was pointed out for me. I could find prety decent thermals here and there, often alone but sometimes with rigid gliders in the neighbourhood.20 kilometers before goal I reached cloudbase at 1450 meter and went on route. The sky was completely covered now, and wherever I looked, I couldn’t find any thermals. 8.5 kilometer before goal I had to land. I had plenty of time to determine the winddirection at a very large field. I flew a nice final and was ready to push out for the landing, until the wind came from the right and pushed my glider to the left. My landing was half decent, but I fell against my upright… bend. The last upright that I had broken was three and a half years ago.Derigging was a bit difficult due to a stuck VG rope, but in the end I managed. During derigging, 20 minutes after my landing, the sun reappeared and not much later about eight hang gliders came over me in the direction of goal. Anne-Marie told me many people had to do a restart and it was difficult to leave the starting field at all. Sander van Schaik Sanders Webblog ———– Das tägliche Wetterbriefing startete um 09.00 Uhr. Der Blick nach oben versprach jedoch nicht all zu viel, da eine dicke Wolkendecke den Himmel bedeckte. Jedoch zeigte sich der blaue Himmel zu Beginn des zweiten Tasks. Heutige Aufgabe bestand darin, 92km in östliche Richtung zu fliegen. Ziel war das alte Militärgelände in Cottbus. Die vorhergesagte Basishöhe von ca. 1500m, sowie die Windgeschwindigkeiten von 25-30km/h bewahrheiteten sich. Die größte Schwierigkeit bestand darin, am Anfang gute Thermik zu finden und die Abschirmung nicht zu schnell einzuholen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei einem Windpark hinter Jüterbog konnte sich Markus Baisch dank den Steigwerten von ca. 2-3m wieder „ausbuddeln“ und mittels gutem Wind „relativ einfach“ ins Ziel gelangen. Nathalie Ulmer
——— Alle Piloten sind zurück. Die Wolken zeigten heute zielgenau den Weg und wer der Abschattung ausweichen konnte hatte gute Chancen, dass Ziel zu erreichen. 10 Starre und 15 Flexis standen in Cottbus und wurden mit Landebier begrüßt. Die Piloten suchten sich wieder ganz unterschiedliche Wege. Das reichte vom Überflug Luckenwaldes in einer ausgeprägten nördlichen Linie und dann an der Autobahn Richtung Süden abbiegend, bis zu ganz südlich fliegen und den Spreewald überquerend. Nicht wenige hatten schon das Ziel vor Augen, mussten vorher aber landen. Insgesamt war der Tag wieder ertragreicher als gedacht. Die angekündigten Basishöhen von 1800m bestätigten sich zwar nicht, aber dafür konnte man beständig Höhe halten. Highlights des Tages waren auf alle Fälle die Geschwindigkeit, mit der das Ziel erreicht wurde, André Disselhors (NL) als schnellster Flexi brauchte 1h37 von Altes Lager bis Cottbus und Mareen Köhler mit ihrem MastR-Turmdrachen sowie Caroline Greiser haben das Ziel erreicht. Eine stolze Leistung!
——–
13:15 Der 1. Pulk der Starrflügler ist unterwegs. Es geht am Start weiter mit den Flexiblen Drachen. Das Helfer-Team ist inzwischen eingespielt, so daß wir vermutlich alle Teilnehmer bis spätestens 14:30 in die Luft bekommen. 12:00 The Window is Open. Von Westen her klart es zunehmend auf und es bilden sich lekker (niederländisch: schöne, köstliche) Cumuluswolken. 10:00 Heute wird wieder geflogen. Das Ziel ist der Sonderlandeplatz Cottbus, knapp 93 km Luftlinie. 9:00 Briefing im Pilotenzelt

Montag, 8. August

+++Heute: RBB Fernsehbeitrag bei Zibb von 18:30-19:30, Beitrag voraussichtlich 19:00 Uhr+++ Grillen ab 19:00 Uhr vorm Fliegerbunker. ———- Out of the ten different websites with wheather predictions there was bound to be one that was right, but it was obvious that it wouldn’t be easy. We had all rigged our gliders, ready for the 80 km task set for us today, but the sparse spots of sun that were present were quickly reduced. Soon the clouds did cover the whole sky and the task was cancelled because showers were rapidly approaching. Eventually, it started to rain, but luckily my glider was already derigged and put into the rainbag. In the afternoon we visited two castles from bygone times. Sander van Schaik /
Araldo van de Kraats ———— +++ Briefing 9:00 Uhr im Pilotenzelt+++ Heute zu windig. Niederländische Alternative: Kubb spielen
Böen bis 60 km/h. Task gecancelt.

Sonntag, 7. August: 1. Wettbewerbstag

Aufgewacht mit herrlichen Wolken, lösten diese sich genau zu Beginn des Tasks in Blauthermik auf. Sportliche Starts, die ersten Piloten kamen zurück und gingen zum 2. mal an den Start, aber ab dann bot der Tag mehr als anfangs angekündigt: schwache zerissene Thermik, 35 km/h Höhenwind, niedrige Basis. Zähes Kurbeln bis 500 m, später 1-3m steigen. Basis am Platz bis max. 1200 m. Hinter Jüterbog vor allem Richtung Schwielochsee stieg die Basis bis auf 1400 m an. Schwielochsee, diesen See werden wohl einige als unüberwindbare Fläche in Erinnerung halten. Zwar kamen einige Piloten über den See, aber den breiten Wald im Blick landeten sie unweit des Wassers. 8 Starre und 7 Flexis schafften es bis Wellmitz ins Ziel kurz vor der polnischen Grenze. Als Schnellster kam bei den Flexis Lukas Bader mit 2h42 ins Ziel, gefolgt von Miroslav Cap und Jiri Gut aus Tschechien. Bei den Starren Jürgen Rüdiger mit 2h23, Peter Friedemann und Manfred Veit. Alles Stand von heute abend. 13:00 The Window is open. Die Flexis starten zuerst, dann folgen die Starrflügler. 11:30 Der 1. Task geht heute in Richtung Wellmitz. Für die Teilnehmer bedeutet dies einen 116 km Zielflug Richtung Osten. Die Basis ist im Moment noch recht niedrig, aber die Wolken sehen schon gut aus. 10:00  Das 1. Briefing. Der DCB-Präsident begrüßte die angereisten Teilnehmer zweisprachig. Anschließend hat der Wettbewerbsleiter Matthias noch ein paar Worte zu den organisatorischen Dingen erzählt. Er wurde durch unseren niederländischen UL-Piloten Harm unterstützt, der das Ganze auch nochmal in seine Landessprache übersetzte.

Samstag, 6. August: Anreise- und Einschreibetag

Den ganzen Tag schon wird geflogen und die auswärtigen Wettbewerbspiloten erkunden das Gelände aus der Luft. Momentan läuft die Einschreibung. Die Voraussagen für den ersten Wettbewerbstag sind viel versprechend: meist mäßige bis gute Thermikentwicklung, die nach Norden zeitweise abgeschirmt wird. Es bleibt niederschlagsfrei.

Int. German Flatlands + Dutch Championship HG 2016

Coming Soon: Int. German Flatlands and Dutch Championship Hanggliding 2016 in Altes Lager (Jüterbog near Berlin) – scheduled: 07.-13. August 2016 (sign-in: 6.August 17:00-22:00 / Mandatory Briefing: 7. August 10:00 am) Stay tuned for freshest news, results and announcements: bookmark this page!

Ergebnisse / results

FAI Class 1
German Flatlands Gesamt  FAI Class 5
German Flatlands Gesamt Dutch Open 2016

Veröffentlichungen

rbb Zibb vom 8.8.2016

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Mehr Informationen

Bilder von Beata

Bilder vom 12. August

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Bilder vom 10. August

Bilder vom 9. August

Bilder vom 8. August

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Bilder vom 6. August

Piloten/Registration

Förderer und Partner

2015 German Open HG / Deutsche Meisterschaften HG

Ergebnisse / Results

German Open Class I
Gesamt German Open Class VIGesamt Deutsche Meisterschaft Flexible DrachenGesamt Deutsche Meisterschaft StarrflügelGesamt

German Open im ZDF

Fotogallerie von den German Open 2015

Danke, Beata für die großartigen Bilder

German Open 2015 | Blog und News

German Open im RBB

Bilder vom 9. August

Bilder vom 8. August

Bilder vom 7. August

Bilder vom 6. August

Bilder vom 5. August

Bilder vom 4. August

Bilder vom 3. August

Teilnehmer / Pilots

Ausklang der German Open

Die Sieger stehen fest und werden gewürdigt. Leander und Konrad geben mit ihrem Spiel der Siegerehrung einen gebührenden Rahmen und entspannt gleitet der Abend zur Pilotenparty über: Leckeres Essen (Danke an Thorsten Witt und seinem Partyservice), “Gesang” (Klasse trumpft die Band Dyfingar Bannadar auf), Wein (entsprechend locker wird zur späten Stunde im Luftguitarre-Wettbewerb aufgedreht (Gewinnerin Regina 🙂 und gerockt wird bis in die frühen Morgenstunden zur Bandmusik und DJ-Stücken von Mike). Wir danken ganz besonders unseren unermüdlichen Helfern am Platz, am Start, als Rückholer, Frühstücksbereiter, Partyorganisator, Equipementsteller, unseren Organisatoren, Schleppern, Unterstützern und Freunden. Ganz besonderen Dank auch an unsere Sponsoren, die einiges erst möglich gemacht haben! Weitere Fotos von Beata Bernat findet ihr bald hier. Danke an dieser Stelle für die fotografische Begleitung! Ein Blick auf die tollen Fotos Von Beata zu anderen Themen findet ihr auf ihrer Website.

Task 5 – 8. August

Die Vorhersagen im Briefing sind different. Wind drehend, vor allem aber aus Nord kommend, was hier an unserem Platz schwer zu starten ist. Wir bauen auf in der Hoffnung, dass der Wind nachlässt oder dreht. Die Drachen stehen und irgendwie ist klar, dass es wohl doch nichts wird. Die Böen aus Nord sind zu stark. Das Absagen des Tasks wird fast erleichtert aufgenommen. Die Gewinner der German Open stehen somit fest: Bei den Starren gewinnt Tim Grabowski. Bei den Flexiblen Christian Ciech. Die Sieger der German Open 2015 und German Open Flexible: 1. Christian Ciech (ITA)
2. Miroslav Cap (CZE)
3. Hans Kiefinger (GER)
Beste Frau und 14. in der Wertung: Corinna Schwiegershausen gefolgt von Caroline Greiser auf Platz 20 Deutsche Meisterschaft Flexi:
1. Hans Kiefinger
2. Jörg Bajewski
3. Roland Wöhrle und Deutsche Meisterin Corinna Schwiegershausen

German Open und Deutsche Meisterschaft Starre:
1. Tim Grabowski
2. Ralf Miederhoff
3. Jochen Zeyher

Task 4 – 7. August

Die Wetterprognose sieht gut aus, aber der Tag hält einige Überraschungen bereit. Wind aus Ost, dann Süd, später am nachmittag aus Nord, Lentis die am Himmel auftauchen, Cumuli und dann wieder weites Blau. Moderater Wind wird angesagt, wir haben aber bockige Schlepps, dazwischen mit länger anhaltenden ruhigen Phasen. Der Wind ist letztendlich viel stärker als angesagt. 23 Piloten entschließem sich am Boden zu bleiben. Die anderen starten und kämpfen entweder mit heftiger Thermik und lang andauernden Saufphasen oder softer fast schlapper Thermik und träger Luft. Letztendlich bleiben alle weit dem Ziel entfernt. Bei den Starren kommt allein Tim Grabowski zur ersten Wende bei 48 km, Markus Hanfstängel landet kurz davor und Markus Beich bei 41 km. Die Flexis steuern den  Wendepunkt Coswig weiter westlich an der Elbe an. Kein Pilot erreicht sie. Am weitesten fliegt Hans Kiefinger mit 25 Kilometer, eine Landewiese weiter steht Cristiam Ciech, Jiri Nadwollnik folgt. Der Task für die Flexis wird geändert: Dreieck von AL Kreuzung – Coswig- AL Kreuzung, gesamt 77 km. Task Class I: Dreieck von AL Kreuzung – Prettin Schloss – Zahna BHF – AL Kreuzung, gesamt 83 km Task Class VI: Dreieck AL Kreuzung – Gräfenheinichen BHF – Torgau an der Elbe – AL Kreuzung, gesamt 134 km Wetter: schachwindig ca. 10km/h mit Böen aus Süd, im tagesverlauf umlaufend, in der Höhe Südwest, gute Thermik meist Blauthermik, am Nachmittag vermehrt Wolkenbildung, Basis ansteigend später auf 2000m +++Briefing 10:30 Uhr am Flachbau+++

Task 3 – 6. August

Die Auswertung ist da. Leider freundeten sich einige Piloten zu sehr mit den Berliner Lufträumen an und sind nun nicht sehr glücklich. Die ersten Piloten landen am späten Nachmittag ein. Roland Wöhrle kam als erster eingeflogen, schnellster Starrer war Toni Raumauf vor Tim Grabowski. Das Alte Lager hat mit vielen Piloten im Ziel “geglänzt”: Caroline Greiser, Markus Hanisch, Mike Füllgraebe, Volkmar Kienöl, Jakob Voss, Wolfgang Nisser, Thomas Lenz und Robert Bernat.
                                                                                                                                        Uns schmerzen noch die Nackenmuskeln vom Vortag, da kommt schon der nächste viel versprechende Tag dieser Hammerwoche in Altes Lager: 108 km Ziel-Rückflug Altes Lager nach Freiwalde an der A13 mit 10 km Radius und zurück. Die UL-Schlepps waren mal wieder anspruchsvoll in bockiger Luft. Heute die Flexis zuerst, dann die Starren. Von den Flexis konnten sich fast alle oben halten in ziemlich zerrissener und zunächst schwacher Blauthermik. Dann ging’s los Richtung Osten. Die meisten wählten die Route südlich des ehemaligen Truppenübungsplatzes (großes Wald- und Heidegebiet) nach Osten unter Meidung dieser unlandbaren Waldgebiete und weil die Luftraumobergrenze dort höher ist (2280 m statt 1950 m nördlich). Im Gegensatz zur Blauthermik am Platz erwartete die Piloten im Osten Wolkenthermik unterschiedlichsten Charakters; von sanften 5 m/s-Bärten bis kaum zu zentrierenden, zerrissenen, bockigen Bärten und schwer zu findenden Kernen. Die Basishöhen waren mit 2300 m gigantisch und höher als vorausgesagt aber damit verbunden die Navigation innerhalb der Luftraumgrenzen anspruchsvoll. Hinzu kam der zunächst südliche Wind, der die Piloten im Kreisen immer wieder nahe an den tieferen nördlichen Luftraum trieb. Zusammengefasst also eine für die besser als vorausgesagten Bedingungen machbare Aufgabe mit einigen Luftraum-navigatorischen Tücken und vielen glücklichen Piloten im Goal.
Thomas Lenz
———————–                                                                                                              Ich bin braun gebrannt :). Nach einem langen und anstrengenden Task gestern durften wir heute bei Hammer-Bedingungen richtig Gas geben! Ein super Racetag! Nachdem die Flexis alle oben waren und wir auf dem Beton der Startbahn brutzelten ging es endlich in die Luft. Genau richtig um zu den ersten entstehenden Wolken aufzusteigen. Uns stand ein 88 km Ziel-Rückflug bevor, die Bedingungen wurden stetig besser und es bildeten sich unerwartet doch Thermikwolken.  Der Weg zur Wende verlief reibungslos und ich konnte mir mit Norbi und Carlos einen kleinen Vorsprung verschaffen. Auf dem Weg zurück überraschte uns dann ein 30km/h Gegenwind, der nur dank guter Wolkenlinien überwindbar war. 
Kurz vor dem Endanflug wurde es aber noch mal richtig spannend: Ein kleiner Pulk schloss von hinten auf. Es kam zum Kopf an Kopf  Rennen. Am Ende segelte Toni Raumauf knapp vor mir und RatzFatz über die Ziellinie –ein VQ-Doppelsieg! Umso mehr freue ich mich über den Ausbau meines Vorsprungs in der Gesamtwertung. Alles in allem ein super spannender und vor allem gut organisierter Wettbewerb mit genialem Wetter!

Luftige Grüße 
TIM

+++Briefing 10:30 vorm Flachbau

+++Bericht über die German Open heute 14:00 Uhr im ZDF

Task 2 – 5. August

Arbeitshöhen von 1200 bis 1600m, schwacher Wind aus West, Nordwest später drehend auf Ost bzw. Südost, am Boden umlaufende Winde, Cumulusbewölkung, zum Nachmittag hin Blauthermik.  Starre und Flexis starten heute nacheinander, was bei den Piloten gut ankommt. Zuerst gehen die Starren raus. Die Aufgabe 175 km: Altes Lager – Duben – Eupensee (Wittenberg) – Neuendorf im Westen kurz vor der Autobahn, südlich von Niemegk. Die Flexis gehen 1 Stunde später raus. Der erste Wendepunkt ist Wahlsdorf im Osten, dann Eupensee im Süden, Neudorf im Westen und zurück zum Alten Lager. Insgesamt ein 108 km FAI Dreick. 21 Flexis stehen nach 2-4 Stunden im Ziel: 1. Jiri Gut (CZE), 2. Christian Ciech (ITA), 3. Miroslav Cap sind die schnellsten. Corinna Schwiegershausen kommt nach 3 Stunden 39 Minuten, Caroline Greiser nach 4 Stunden ins Ziel. Respekt! Bei den Starren landen 17 Piloten im Alten Lager: 1. Tim Grabowski, 2. Jochen Zeyher 3. Norbert Kirchner In der Nacht gab es heftige Gewitter und es hat gut abgekühlt, was die meisten sicher als angenehm empfanden. So begann der Tag erst mal ziemlich bewölkt. Aber die Prognosen waren gut ab Mittag. Gute Thermik und Basishöhen bis 1800 Meter. So wurde ein Task über 108 km für die Flexis und 175 km für die Starren ausgetüftelt. Der Start ab 12 Uhr funktionierte perfekt, die Starren waren in einer Stunde in der Luft und die Flexis ebenso. Absaufer am Start gab es nur ganz wenige. Auf dem Livetracking konnte man zum Teil verfolgen, wie die Pulks die Wenden abrasten……Auch Jochen Zeyher konnte man beobachten, wie er statt nur den 5 km Startzylinder anzukratzen, bis zum 400 m Radius flog. 10 km mehr als er fliegen hätte müssen, und dann trotzdem so schnell am Ende….? Da wundert es einen nicht, dass er sich ein bißchen über sich selbst ärgerte 😉
Als erste kamen einige Flexis ins Ziel, schnellster Jiri Gut (CZE) vor Miroslav Cap (CZE) und Christian Ciech (ITA). Dann kam schon Roland Wöhre als bester Deutscher in vierter Position. Kurz darauf flog Tim Grabowski ins Ziel, gefolgt von Jochen Zeyher und Toni Raumauf und Norbert Kirchner. Viele weitere Piloten fanden den Weg ins Ziel. Nach 8 Stunden um 8 Uhr abends kam sogar noch Sebastian Binsteiner ins Ziel. Respekt vor soviel Biss. Willi war wieder fleißig und hatte die Ergebnisliste zackig am Brett. Regina
+++Briefing 10:30 Uhr vorm Flachbau

Tag 2 – 4. August

Wetter: Wind Südost, 20 km/h morgens am Boden mit Spitzen um 40 km/h, im Tagesverlauf bis auf 20 Knoten steigend. Das ist einfach zuviel! Der Task wird gecanceld. Mit Blick auf die Wetterprognosen der weiteren Tage nehmen’s alle gelassen und starten Richtung umliegende Seen. +++Briefing 10:30 vorm Flachbau

Task 1 – 3. August 2015

Es ist heiß am Platz und 80 Piloten wollen in die Luft. Da sind die Helfer gefragt. Vorseile austeilen, Startwagen zurück holen, Piloten zum Start schieben. Blauthermik mit Südostwind um die 20 km/h. Dier Aufgabe wird perfekt gewählt: 120 km, genügend Anstrengung für den ersten Wettbewerbstag aber mit Potential ins Ziel zu gelangen. Altes Lager über Niemegk Richtung Westen zum ersten Wendepunkt Bad Belzig, dann ca. 32 km nach Seyda, der zweiten Wende, Wahlsdorf und Ziel Altes Lager. Am Ende stehen 16 Fexis (1. Christian Ciech, 2. Roland Wöhrle, 3. Lukas Bader und Corinna Schwiegershausen als 10., Caroline Greiser als 16. im Ziel, Gratulation!) und 24 Starre (1. Tim Grabowski, 2. Jochen Zeyher, 3. Carlos Punet aus Spanien) im Ziel. ———————– 18 Uhr: Bis jetzt sind etwa 30 Piloten ins Ziel gesegelt. Erster im Ziel war Jochen Zeyher mit seinem Atos, vor Toni Raumauf und Dieter Müglich. Dahinter kamen Markus Hanfstängl, Tim Grabowski und viele mehr. Der erste Flexi war Christian Ciech vor Roland Wöhrle, Lukas Bader und Andre Djamarani. Da es aber verschiedene Startzeiten gab, wird die Endwertung spannend, es wird sich sicher noch was verschieben. Als erste und einzige Frau segelte Corinna Schwiegershausen ins Ziel. Die Auswertung läuft. 15 Uhr: Nach einem ausgiebigen Frühstück am Fliegerbunker fand um 9 Uhr das Eröffnungsbriefing statt. Wettbewerbsleiter Oliver Barthelmes erklärte mit seinem Organisationsteam die Regeln am Platze und wählte das Task- und Safety-Komitee. Wettermann Lukas Bader prophezeite bestes Flugwetter für die ganze Woche und das Helferteam besprach Einzelheiten zum Startablauf…… 
Um 11:30 Uhr konnten die Piloten dann die Aufgabe ins GPS eintippen. Und gleich gings los. Zügig kam das Teilnehmerfeld mit 8 Schleppmaschinen in die Luft. Fast alle fanden gleich Thermikanschluss und nun warten wir auf die ersten Zieleinflieger.
Viele Grüße aus Altes Lager
Regina