2011 German Flatlands HG | Ergebnisse und Blog

Internationaler Offener FAI-2 Hängegleiterwettbewerb sowie
Nord- und Ostdeutsche Landesmeisterschaften HG
in Niedergörsdorf – Altes Lager

Gesamtergebnisse

Starrflügler German Flatlands gesamt Flexible Drachen German Flatlands gesamt Norddeutsche Landesmeisterschaft 2011 gesamt Ostdeutsche Landesmeisterschaft 2011 gesamt

Tag 4 – 4. August 2011

Beim Briefing um 10:00 Uhr wird nach Empfehlung der Pilotenvertretung und nach Vortrag unseres Wettermanns entschieden, den Wettkampf abzubrechen. Es besteht keine Hoffnung mehr auf wettbewerbstaugliche Wetterbedingungen für heute und morgen. Die Siegerehrung ist um 18:00 Uhr geplant. Dann werden die Gesamtergebnisse hier veröffentlicht.

Tag 3 – 3. August 2011

Heute wurde der zweite Task geflogen. Die Aufgabe war ein Zielflug zum Flugplatz Stölln über 96,1 km. Bisher haben sich vier Piloten aus dem Ziel gemeldet. Hier die vorläufigen Ergebnisse des zweiten Wettkampffuges!

2. Tag – 2. August 2011

Es gab ein 118 km flaches Dreieck von Altes Lager über Baruth und Niemegk zurück nach Altes Lager. Das illustre Teilnehmerfeld, gespickt mit Toppiloten aus Austria und Germany, kämpfte sich bei Basishöhen von ca 1100m im Tiefflug über die brandenburgische Landschaft. Nur Peter Friedemann und Jochen Zeyher können die Aufgabe vollenden. Hier ist das Gesamtergebnis vom Task 1

Tag 1 – 1. August 2011

Noch Restbewölkung mit 8/8, daher wurde der Tag beim Briefing abgesagt. Am Nachmittag reisst die Bewölkung auf, die teils weit angereisten Piloten fliegen sich ein. Wie vorhergesagt erwarten wir gute Thermikbedingungen für morgen !!!

Groundhandling-Seminar 2011

und 12. Juni 2011: Groundhandling an der Ostsee

Am Samstag war es endlich soweit: Nach langer Planung und Vorbereitung fand das erste Groundhandlingseminar in Kooperation mit der Flugschule Fly Magic statt. Fünf motivierte Teilnehmer trafen sich morgens bei Joe, der uns sehr gastfreundlich mit Kaffee und belegten Semmeln empfangen hat. Es folgte der einstündige Theorieteil, in dem die Teilnehmer ein paar Infos und Tipps zur Technik beim Groundhandling bekamen. Im Anschluss zeigten uns Joe und Hans ihr demnächst zugelassenes Schleppgelände direkt am Bodstedter Bodden.

Den Nachmittag nutzten die Teilnehmer individuell, da leider kein Wind wehte. Am Abend waren wir kurz davor, die ersten Fleischstücke auf den Grill zu legen, als die Blätter anfingen sich im Wind zu bewegen. Ich überredete Snezana zum Übungsgelände zu fahren, um zu überprüfen, ob der Wind ausreicht. Dort angekommen fanden wir optimale Trainingsbedingungen vor und verständigten die anderen Teilnehmer telefonisch. So absolvierten wir am Samstagabend unsere erste Praxiseinheit.

Am Sonntagmorgen wehte erneut sehr wenig Wind. Deswegen sahen wir uns (nach einem ausgiebigen Frühstück) die Winde von Joe und Hans an – eine nagelneue BM2. Außerdem haben sich die Beiden eine Abrollwinde gekauft, um in Zukunft auch Bootschlepp anbieten zu können. Mittags sind wir erneut zu unserem Übungsgelände gefahren, wo erst sehr wenig Wind wehte. Dieser frischte im Lauf der nächsten Stunde auf, so daß wir zwei Stunden intensiv trainieren konnten. In der wohlverdienten Pause besuchten wir das Eiscafe Lange, um die verlorenen Kalorien wieder aufzufüllen.

Beim Abschlussgespräch äußerten sich alle Teilnehmer sehr zufrieden und es gab nur wenige Kritikpunkte, die ich beim nächsten Mal umsetzen werde. Das nächste Groundhandlingseminar wird im Herbst auf dem Darss stattfinden, mit der Alternative, bei schwachem Wind das Schleppgelände am Bodden zu befliegen.

Ronny

Vielen Dank an Snezanana und Ronny für die Organisation!

Tipp: Die Bilder werden per Klick vergrößert.

Argentinien 2011

Argentinien 2011

Fluggebiete auf eigene Faust kennen zu lernen erfordert viel Zeit. Will man dies auch noch auf einem anderen Kontinent, mit ganz anderen klimatischen Verhältnissen, reichen oft die üblichen Urlaubstage, die zur Verfügung stehen, nicht aus. Es gibt inzwischen zahlreiche und gute Angebote an organisierten Flugreisen, aber nicht unbedingt in Regionen, die für den ein oder anderen Piloten spannend sind.

Zum Beispiel: eine Tour in Argentinien. Ein Land der Superlative, der Gauchos und der parapentistos und parapentistas. Hat man hier einmal in einem Fluggebiet Kontakt geknüpft zu den einheimischen Piloten, bekommt man auch Kontaktadressen für weitere Spots.

Argentinien ist ein Land mit großen Distanzen. Bei einer Strecke von 800 km spricht man von: `um die Ecke`. Das Bussystem ist hervorragend organisiert. Dennoch kann eine Reise von einem Gebiet in das Nächste einfach mal mindestens 6 – 8 Stunden dauern.

Wenn man also maximal 3 Wochen Zeit hat, inklusive Flugreise hin und zurück, für die man 2 Tage einplanen muss, ist es sinnvoll jemanden zu haben, der hilft die anvisierte Tour zu planen und zu organisieren. Jemanden, der das Land kennt, die Sprache spricht und idealerweise selbst Gleitschirmpilot ist.

Barbara hat all diese Voraussetzungen. 1 Jahr lang ist sie alleine mit ihrem Gleitschirm durch Südamerika getourt, hat sich dann für 2 Jahre in Zentralargentinien in einem der anspruchsvollen Fluggebiete Argentiniens, in La Cumbre, nördlich von Cordoba, niedergelassen und ist wegen ihres Charmes den einheimischen Piloten bekannt.

Egal welches Fluggebiet man besucht, man kennt Barbara aus Austria mit den Rastalocken und die einheimischen Piloten freuen sich einen amigo/a von Barbara kennen zu lernen.

Um also in kürzester Zeit fliegerisch so viel wie möglich von Argentinien zu erkunden, sollte man mit Barbara Kontakt aufnehmen und sich ihrem Slogan anschließen: Flieg Dich frei.

Schnell haben sich 6 Piloten aus unserem DCB-Verein gefunden, die alle Interesse daran hatten, sich in unseren Wintermonaten fliegerisch für die neue Saison 2011 auf diesem anderen Kontinent –  Südamerika –  fit zu machen. Wenn es bei uns noch kalt und ungemütlich ist, verabschiedet sich in Argentinien der trockene Sommer mit den Hammerthermikbärten.

Es wird Herbst, die Vegetation grünt und die feuchte Luft zaubert traumhafte Cumuli in den blauen Himmel unter denen es relativ sanft nach oben geht.

Möchte man als Gruppe keine durchgeplante Reise buchen, bietet Barbara Reisen nach ganz individuellen Bedürfnissen.

Wir DCBler hatten uns entschlossen Zentralargentinien südlich von La Cumbre zu bereisen. Wie lange wir allerdings jeweils an einem Platz bleiben wollten und wo es im Anschluss hingehen sollte, wollten wir einmal vom Wetter abhängig machen (typisch!) und zum Anderen davon, wie uns das jeweilige Fluggebiet gefällt und fliegerisch zusagt.

Schnell wurde klar, dass wir insgesamt 3 Wochen einplanen werden.

Um uns schon mal fliegerisch fit zu machen entschieden wir uns zu Beginn der Reise für einen 1 wöchigen Aufenthalt in Iquique, dem Gleitschirmparadies Chiles: immer fliegbar, so gut wie nie Regen, Dünen-  und Hangsoaring, Handling… Der Tagesablauf ist ein Traum, der zum Alptraum werden könnte, weil man jeden Tag fliegen kann. Der einzige Ausweg nicht fliegen zu müssen liegt in der eigenen Entscheidung:` heute mal nicht.`

Morgens nach dem Frühstück steigt man in den öffentlichen Bus, zu dem man vom Flightpark Altazor 3 Minuten zu Fuß läuft. Die Fahrt kostet 250 Pesos. Man steigt nach ca. 10 Min. Fahrt in einen anderen öffentlichen Bus nach Alto Hospizio, bezahlt 400 Pesos und wird direkt am Startplatz rausgelassen. Dann ist Hangkantensoaring angesagt. Wenn Der Wind nicht zu stark aus Norden bläst, kann man sich auf den Weg machen entlang der Kante bis man den `Absprung` wagt, über die Stadt an den Strand. Hat man entschieden sich auf diesen Weg zu machen gibt es so gut wie keine Landemöglichkeit mehr bis zum Strand. Im äußersten Notfall wäre eine Landemöglichkeit vielleicht im Fußballstadion möglich.

Dann Siesta ganz nach Belieben. Gegen 15.30 Uhr checkt man die Windsituation oder fragt Philip, den Betreiber des Flightparks, ob der Wind stark genug wäre, um nach Palo Buque zum Handling und Dünensoaring zu fahren oder ob man noch einmal in den Bus nach Alto Hospizio steigt, um bei Sonnenuntergang im Flightpark oder unterhalb am Strand zu landen.

Abendessen mit Gleichgesinnten, klönen oder sich vor seinem Zimmer auf die Couch am Balkon setzen und den Abend ausklingen lassen. Fliegen und Erholung vom Feinsten.

Es gibt auch Streckenflugmöglichkeiten und zahlreiche andere Unternehmungen. Aber wenn man, so wie wir, erstmal auf diesem anderen Kontinent ankommen will, genießt man Tag für Tag the same procedure ohne Stress.

Nicht zu unterschätzen ist, dass man um den halben Globus in einem zunächst komplett anderen Klima angekommen ist, an das sich der Körper erstmal gewöhnen muss. Dafür kann Iquique ideal sein.

Wir vom DCB haben auch tatsächlich alle den Wechsel ohne Erkältungen, Darmunregelmässigkeiten,oder sonstigen Verdauungsproblemen überstanden und fühlten uns nach knapp einer Woche fit für unsere Tour in Argentinien.

Die Strecke von Iquique nach Santiago haben wir mit dem Flugzeug zurückgelegt (2,5 Stunden).

Ab Santiago mit einem Semi-Cama-Bus, der komfortabler ist als ein Platz in einem Schlafwagen bei unserer Bundesbahn, in 8 – 9 Stunden inklusiv Grenzformalitäten, für die man etwa 1,5 bis 2 Stunden einkalkulieren muss, über die Anden nach Mendoza. Wenn man viel Zeit hat, lohnt es sich diese Strecke untertags zurückzulegen.

Das Panorama ist atemberaubend.

Wir aber sind nachts gefahren, um möglichst bald in Mendoza anzukommen.

Dort haben wir Barbara getroffen, die uns mit Marcos, unserem Busfahrer für die kommenden 2 Wochen, am Busbahnhof abgeholt hat. Jetzt war die Crew komplett. Marcos, ein Pilot, der vor 2 Jahren einen schweren Unfall hatte- http://helpmarcoswalk.blogspot.com/- sollte uns mit seinem Kleinbus 2 Wochen lang kutschieren.

Barbara hat die Organisation übernommen und sich jeweils auf unsere Bedürfnisse eingestellt. Angefangen von den Zimmerbuchungen bis hin zu den Kontakten zu den jeweils einheimischen Piloten, von denen wir vor Ort am Startplatz jeweils gebrieft wurden, hat sie alles organisiert.

Jeweils lag es an uns, ob wir in einem Luxushotel oder in Cabanas in 1, 2 oder 4 Bettzimmern untergebracht werden wollten. Auch, dass wir immer kurzfristig und erst vor Ort entscheiden wollten wie lange wir bleiben, stellte dank Barbaras Kommunikation mit den Vermietern kein Problem dar.

Zunächst also Mendoza. Unser erster Spot in Argentinien. Die Fliegercommunity in Argentinien ist so ganz anders als bei uns. Es fällt mir schwer zu beschreiben was hier so anders ist. Ich versuche einfach mal zu beschreiben was wir erlebt haben:

Zunächst fällt auf, dass, sobald man sich einem Fluggebiet nähert, am Straßenrand überall Schilder stehen mit der Aufschrift: Parapente.

Parapente kennt man. Parapente will man haben. Parapente ist in Argentinien ein touristisches Ereignis. In den Fliegerspotregionen leben Menschen vom Tandem (biplace-) fliegen. Es ist kein Nebenjob. Viele Piloten leben davon und ernähren ihre Familie. Auch Marcos, unser Busguide, hat vor seinem Unfall seine Familie als Pilot ernährt. Die Startplätze sind Arbeitsplätze für die Einheimischen. Und alle Piloten sind stolz auf ihr Fluggebiet, egal ob als Tandem- oder Hobbypilot, die es hier natürlich auch gibt.

Wie schon erwähnt hat Barbara dafür gesorgt, dass wir in jedem Fluggebiet von einem Einheimischen gebrieft wurden. Bis ins letzte Detail wird jedem interessierten Besucher geschildert wie das Fluggebiet `tickt`: das Wetter, die Flugmöglichkeiten. Man erfährt einfach alles, was erforderlich ist.

In Mendoza kann man meist vormittags und nachmittags fliegen. Über die Mittagszeit ist der vorwiegend thermische Wind oft zu stark zum Starten. Bei guter Sicht sind die Anden zum Greifen nah. Es ist traumhaft bis in die Abenddämmerung hinein zu fliegen, kurz nach Sonnenuntergang zu landen und gemeinsam an der Bar am Landeplatz ein Landebier zu trinken.

Hier lebt auch Armando von `parapente`. Mit seinem Jeep, Jahrgang 1945 mit einem Fordmotor 5,2L von 1982 mit Gasantrieb steht er für 30 Pesos für die Auffahrt zum Startplatz zur Verfügung. 25 Minuten dauert die Fahrt über Stock und Stein. Eine Strecke, bei der man ganz schön durchgeschaukelt wird, die Armando aber im Schlaf zurücklegt.

Drei Tage sind wir geblieben in einer Cabana mit großem Garten, Asado (Grill-)platz und Swimmingpool.

Weiter ging unsere Reise Richtung Osten nach Merlo.

Mitten in der Nacht kamen wir in unserer, von Barbara vorreservierten, Unterkunft, in den Cabanas `Quechalen` direkt am Landeplatz, an. Kleine schnuckelige 2-, 3- und 4- Bettzimmer inklusive Frühstück.

So ganz nebenbei stellte Georg fest, dass ihm sein Kulturbeutel abhanden gekommen sei. Er kaufte sich eine neue Zahnbürste und was sonst noch nötig ist für die tägliche Körperpflege und machte sich weiter keine Gedanken darüber, wo genau er ihn letztmalig in der Hand hatte.

Die Nord –  Süd ausgerichtete Ridge lädt zum Streckenfliegen ein. Es wird nach Westen gestartet und es werden hier, entlang der Kante, nicht selten Strecken über 100 km geflogen. Wichtig ist es, für alle Fälle, sich entlang der Hauptstraße zu orientieren. Mitten in der Pampa abzusaufen würde mehr als nur einen Fußmarsch bedeuten. Außer man scheut keine mehrstündige Wanderung durch nicht besiedeltes Gebiet.

In Merlo sollte man bis zur Mittagszeit gestartet sein. Dann dreht der Wind fast immer auf Ost, gewitterträchtige Cumuli drängen über den Grat und der Rückenwind bläst einem in den Nacken.

Bisher sind wir jeden Tag geflogen.

Als am 4. März bereits morgens nach dem Frühstück, gegen 10 Uhr, dicke Wolken über den Grat quollen, entschieden wir uns an diesem Tag ausnahmsweise mal zu wandern. Müde, erschöpft und durstig kamen wir nach unserem Fußmarsch am späten Nachmittag in unserer Unterkunft an.

Nach 6 Tagen in Merlo fuhren wir weiter nach La Cumbre. Da das Fluggebiet Mina Clavero auf dem Weg liegt, planten wir einen kurzen Abstecher zu machen.

Kurz vor der Abfahrt aus Merlo bekam  Barbara einen Anruf aus Mendoza, dass ein Kulturbeutel liegen geblieben sei den ein Pilot vorsichtshalber mal mitgenommen habe auf seinem Weg nach Mina Clavero. Vielleicht könne man sich dort oder in einem der anderen Fluggebiete ja treffen.

In Mina Clavero angekommen besichtigten wir zunächst den Landeplatz. In dieser Region gibt es nur ganz wenige Aussenlandemöglichkeiten.

Auf dem Weg zum Startplatz parkt man das Auto auf einem großen Parkplatz mit dem –  üblichen – Artesaniàladen. Die letzten 50 m Anstieg und dann den etwa 20 minütigen Weg über ein felsiges Hochplateau legt man in der Regel zu Fuß zurück. Da ein Wettbewerb stattfand und dank Barbaras Verbindungen wurde unser Equipment mit einem Unimog zum Startplatz transportiert.

Die kleine Wanderung über das Plateau ist ein Naturerlebnis besonderer Art, das wir ohne Packsäcke genossen. Der Ausblick war gigantisch.

Am Startplatz herrschte das übliche Wettbewerbstreiben mit allerdings relativ entspannter Atmosphäre. Es waren noch etwa 25 Minuten Zeit bis das Startfenster geöffnet werden sollte. Auch hier wurden wir von einem einheimischen Piloten gebrieft, der uns als Wettbewerbsteilnehmer für die X-alps 2011 vorgestellt wurde. So lernten wir              Martin Romero kennen.

Vier von uns schafften es noch vor Öffnung des Wettbewerbfensters zu starten, um aber wetterbedingt baldmöglichst zu landen. Im Süden stand eine fette Wolke, aus der es bereits abregnete. Viele der Piloten, die zwar versuchten oben zu bleiben, wurden nach unten `gewaschen`. Einer der Piloten, der, wie wir, auch nicht am Wettkampf teilnahm, schaffte es nur noch bis in den nächststehenden Baumwipfel am Landeplatz. Dem Piloten ist nichts passiert, aber die Baumkrone zierte ein großes, buntes Schirmtuch. Ronny, Björn, Michael und Georg, die bereits sicher gelandet waren, halfen bei der Rettung. Nach 2 anstrengenden Stunden war der Schirm gerettet und der Baum um einige Äste ärmer.

Weiter ging es – Kulturbeutel war jetzt wieder mit im Gepäck – nach La Cumbre, unserem letzten Fluggebiet für das wir 3 Tage eingeplant haben.

La Cumbre ist ein nettes kleines überschaubares Städtchen, in dem es auffallend viele Bio- und Naturkostläden  gibt und angeblich die beste Eisdiele weit und breit  -was wir auch mehrmals ausgiebig übergeprüft haben. Unsere Unterkunft hat den Charme einer ehemals herrschaftlichen Villa, die, wie ihre Besitzerinnen, in die Jahre gekommen ist. In der Garage stehen ein roter VW Polo neben einem super gepflegten Ford Modell T von 1925.

Zum Startplatz Cuchi Corral könnte man auch in 45 Minuten mit dem Fahrrad fahren, die es in La Cumbre zu mieten gibt. Wir waren dazu allerdings zu bequem. Wir ließen uns von Marcos im Bus fahren. Der Startplatz ist tricky: es kann sehr schnell zu böig zum Starten werden. Der Wind kommt meist im entscheidenden Moment von der Seite oder auch von hinten. Am zweiten Tag waren plötzlich ausschließlich Pilotinnen in der Luft. Dies veranlasste meine Kollegen dazu, diesem Spot mit dem tückischen Startplatz den Namen Zickenstartplatz zu geben: `überdurchschnittlich viele Frauen in der Luft und ein zickiger Platz zum Starten.`

Am letzten Abend lernten wir dann noch Hernán Pitocco kennen, einen Acropiloten, der ganz oben auf der Weltrangliste steht. Wir haben den Abend bei Wein mit Gesprächen über Manöver, Fliegen und überhaupt … mit viel Spaß ausklingen lassen.

Unsere Heimreise traten wir von der nächstgelegenen Großstadt Cordoba, der nach Buenos Aires zweitgrößten Stadt Argentiniens, mit dem Flugzeug nach Santiago de Chile an. Von dort über Madrid und nach insgesamt ca. 24 Stunden landeten wir mit vielen Eindrücken, Erlebnissen und Flugerfahrungen im Gepäck heil wieder in Berlin.

 

Eine Auswahl von Bildern von unserer Reise findet Ihr hier:

Argentina:

https://picasaweb.google.com/bjoerni.de/ParaglidingInArgentina?feat=email#

 

Iquique und Santiago:

 

oder ueber unseren Reise – Weblog :

http://dcbatargentinien.twoday.net/

 

 

2010 German Flatlands GS

Internationaler Offener FAI-2 Gleitsegelwettbewerb sowie
Nord- und Ostdeutsche Gleitsegel – Landesmeisterschaften
in Niedergörsdorf – Altes Lager 02. bis 06. August 2010

06.08.2010                                                                                                                            Heute Abend gibt es eine Abschlußfete; für Musik und das leibliche Wohl ist gesorgt. Jeder ist wie immer herzlichst eingeladen

< bis denn

Gestern hatten wir noch etwas Optimismus mit dem Wetter von heute. Doch ein Blick aus dem Fenster genügte, um den heutigen Tag abzusagen. In der Wertung der Norddeutschen waren leider nur 6 Piloten, der beste war Ralf Kopp
Landesmeisterschaft Nord
< Ralf Kopp, der beste Norddeutsche Pilot

05.08.2010                                                                                                                        Alle Piloten sind zurück. Christian Müller hatte das Glück, bei einer Feier einzulanden, zu der er dann eingeladen wurde. Den Rückweg machte er auf Schusters Rappen quer durch den Truppenübungsplatz.
Ergebniss Task 3
< Alte Gemäuer, von Christian entdeckt.

Pünktlich um 15:00h melden sich Sascha Schlösser, Martin Serner und Viktor Milzin aus dem Ziel.

< …. wieder landen!

Es geht doch etwas zäher als erwartet. Viele Piloten versuchen ihr Glück beim zweiten Start.

< gemeinsam nach oben

Die heutige Aufgabe geht nach Brandenburg an der Havel. Die Strecke führt in Richtung NW und ist ca 56 km lang. Hinter der Autobahn liegt eine ED-R, wir haben einen Wendepunkt eingebaut, um diese zu umfliegen. Das Fenster ist seit 12:15 offen. Vermutlich wird um kurz nach 15:00 der erste Pilot im Ziel stehen.
< Der Rückholer sagt zum Piloten …….

Heute morgen begrüßt uns Sonnenschein und eine frische Brise aus SO. Unser Meteorologe vermutet schwache bis mäßige Thermik. Vom Westen zieht eine Kaltfront an, vermutlich wird sie uns morgen erreichen. Nächstes Briefing um 11:30 am Startplatz
Gesamtergebniss nach Task 2
< Ralf führt in der Gesamtwertung

04.08.2010

Ralf Kopp hat sich am weitesten bis zum Ziel vorgekämpft, zweiter Dieter Lische, den dritten Platz heute holte sich Florian Maiwald.
Ergebniss Task 2
< Gaby, Ralf, Katrin am Ergebnisboard

Dieter Lische hat sich 17 km vor dem Ziel gemeldet, Ralf Kopp fehlten 15 km. Von Viktor Milzin wissen wir noch nichts. Es ist möglich das er noch unterwegs ist. Alle anderen Piloten stehen am Boden.
< Entspannung vor dem Start                                         

Die Hälfte des Feldes steht wieder am Start. Vom Westen her schieben sich Cirren heran.    Bald wird alles abgeschirmt sein. Viel Zeit um Thermikanschluß zu bekommen ist nicht mehr.   Im Osten sieht der Himmel besser aus.
< vom Westen kommte warme Luft

Der Seitenwind aus Süd sorgt für schwierige Startbedingungen. Die Thermik ist recht gut, es gehen immer wieder gute Ablösungen durch.
< Briefing am Morgen

04.08.2010

Rückseitig einer abziehenden Front gerät labile Luft unter Hochdruckeinfluss. Unser Meteologe ist optimistisch für den Tag. Die Pilotensprecher entscheiden sich eine Aufgabe nach Beeskow fliegen zu lassen. Die Taskstrecke ist ca 90 km und führt Richtung Ost, knapp an der FL65 Luftraum C Absenkung Berlin vorbei. Der Wind weht aus SW. Nicht ganz einfach für die Piloten, Navigation und vorhalten ist gefragt.

03.08.2010

Heute morgen regnet es. Vom Westen her schiebt sich eine verwellte Kaltfront über uns hinweg. Wenn wir Glück haben, können wir heute Nachmittag Schleppbetrieb machen.
< Hans, Tagessieger gestern

02.08.2010

Die letzten Piloten sind zurück, das letzte GPS-Gerä ausgelesen. Es fängt wieder an zu regnen. Zeit um endlich ein Bier zu trinken.
Ergebniss Task 1
< Feierabendtätigkeiten für die Helfer

Hans Bausenwein hat die Strecke fast geschafft, ihm fehlten knappe 4 km bis ins Ziel. Vermutlich hat Viktor Milzin den zweiten Platz gemacht. Tobi sagt “Die frühen Starter hatten Probleme hoch zu kommen, die späten Starter hatten eher Mühe wieder auf den Boden zu kommen”
< Sascha am Start, im Hintergrund sein Nachwuchs

02.08.2010

Die Wolken sehen recht dunkel aus, es ist schwer zu entscheiden ob sie noch harmlos sind. Die Steigwerte sind gering, einige Piloten haben sich von der ersten Wende am Boden stehend zurückgemeldet.
< Ronny hat den Startplatz Süd im Griff

Die Pilotensprechen entscheiden sich ein Dreieck über 40km fliegen zu lassen. Als erste Wende steht die Kirche in Markendorf auf dem Programm, dann der Flugplatz Reinsdorf und Retour.
< Der erste Task steht

Um 10:00h findet das Eröffnungsbriefing statt. Die meisten Piloten sind gestern angereist, ein paar Locals warten zu Hause ab. Heute früh hat es hier geregnet, doch langsam schiebt sich die Sonne aus den Wolken. Auf jeden Fall probieren wir jetzt erst einmal Flugbetrieb, vieleicht wird es später besser.
< Torsten macht das Wetterbriefing

01.08.2010

Südwind, recht stark, der Schleppbetrieb fällt heute aus.

< Lenticularis

01.08.2010

Kaum sind die Piloten der Flatlands HG abgereist, füllt sich der Platz mit den Gleitschirmfliegern. Obwohl der Wetterbericht kein Super-Streckenflugwetter verspricht, können manche Piloten ihre Ungedult kaum zügeln.
< Florian ist einer der ersten Piloten

Streckenflug-Workshop 2010

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr

..fand auch 2010 wieder ein vereinsinterner Streckenflug – Workshop statt. Das Thema fand nicht nur bei den Vereinspiloten großes Interesse, sondern auch bei noch nicht Vereinsmitgliedern, die herzlich willkommen waren.
Auch in diesem Jahr kamen fast alle Interessenten, die sich per Mail gemeldet hatten.
Als Veranstaltungsort wurde das Lokal der Freiflieger in Friedrichshain gewählt: http://www.freiflieger-berlin.de
Das Lokal ist gemütlich und hat alle technischen Voraussetzungen für eine derartige Veranstaltung, wie große Projektionsfläche, Beamer, Anlage und Wireless LAN. Da im Herzen des Friedrichhains gelegen, hatten einige Teilnehmer und die beiden Referenten Probleme bei der Anfahrt wegen des regen Berliner Feierabendverkehrs. So begann die Veranstaltung mit fast einer Stunde Verspätung, wofür ich mich bei den pünktlich Erschienenen auch hier noch einmal entschuldigen möchte.
Ich hoffe, Ihr stimmt mit mir überein, dass es sich gelohnt hatte zu warten. Zu Beginn stimmte Claus Gerhard mit seinem Vortrag vom letzten Jahr “Flachlandflugtipps aus dem Alten Lager” auf den Workshop ein.
Im Anschluss übernahm unser Vereinspilot Lukas Bader die Regie für die Gesprächsrunde. Die Zeit verging wie im Flug. So viele Themen, die angesprochen worden waren, Tipps, Anregungen …
Ich kann hier alles gar nicht wiedergeben. Ich danke ganz herzlich unserem Vereinspiloten Björn Gerhart für seine persönlichen Notizen, die er gemacht hat und die er uns hier zur Verfügung stellt. Sie geben einen guten Überblick über die Themen des Abends. Plötzlich war es nach 23 Uhr und noch immer nicht alle Themen waren angesprochen gewesen. Fazit dieses Abends könnte sein: das Thema “Streckenfliegen, besonders im Hinblick auf unser Fluggebiet Altes Lager” ist derart umfassend, dass es sich nicht in 2 – 3 Stunden abhandeln lässt. Auch wenn der ein und andere Pilot seine Frage an diesem Abend nicht anbringen konnte, hoffe ich, dass es für jeden Piloten eine Anregung oder Tipp gab, der weiterhelfen kann seine persönlichen, fliegerischen Ziele genauer zu definieren und zu verfolgen. Ich möchte dazu ermuntern, unsere erfahrenen Vereinspiloten ab und an auch einmal einfach direkt am Platz anzusprechen. Dank an unsere anwesenden Gleitschirm – Fliegercracks Viktor Milzin, Robert Bernart und Markus Henninger, die sich an diesem Abend zur Verfügung gestellt hatten auf Fragen einzugehen und an Manfred Welp, der mich bei der Planung des Workshops unterstützte. Er hat eine interessante Liste mit Links zusammengestellt zu den Themen:

  • Wetter

  • Flugvorbereitung

  • Wie man ein GPS (Garmin) einrichtet

  • Wie bekomme ich Lufträume auf das GPS

  • Thermikpunkte Altes Lager auf das GPS spielen

  • Fliegen im Team

Diese stellt er hier allen Interessenten zur Verfügung.  Unser Drachen – Vereinspilot Mike Füllgrebe hatte sich vorab bereit erklärt noch über das Thema “XC-Optimierung für Dreiecksflüge” zu sprechen.
Im Hinblick auf die Uhrzeit, die rauchenden Köpfe nach dem ganzen Input, war es leider nicht mehr möglich bei den Teilnehmern die nötige Konzentration dafür einzufordern.
Das Thema ist äußerst spannend und interessant und sollte auf alle Fälle berücksichtigt werden, sollte es eine Workshop – Fortführung geben, bzw. ein Seminar, in dem es wieder um das Thema “Streckenfliegen im Flachland / Altes Lager” geht.
Wer unmittelbar Fragen hat, sollte Mike einfach direkt ansprechen. An fliegbaren Tagen ist er meist am Platz.

Organisation und Redaktion: Sonja Zeyfang

Freiflieger Berlin (ext. Link)

Interessante Links von Manfred (pdf)

Björns Notizen (pdf)

2009 Berliner suchen Abenteuer in Brandenburg (Berliner Morgenpost)

Mit dem Gleitschirm abheben und den Himmel über Jüterbog genießen. Perfekte Bedingungen auf dem Flugplatz Altes Lager

Berliner suchen Abenteuer in Brandenburg

Von Jürgen Mundt. Wer sich als Tandemgast mit dem Gleitschirm in die Luft begibt, kann Überraschungen erleben. So erging es vor einiger Zeit auch einer Berlinerin, die das luftige Abenteuer gesucht hatte. Was als normaler Flug auf dem Platz Altes Lager bei Jüterbog (Teltow-Fläming) begann, endete mit einem deutschen Rekord. „Es herrschten an diesem Tag einfach perfekte thermische Bedingungen“, sagt Markus Henninger vom Drachenflieger Club Berlin (DCB). Anstatt nur einige Sightseeing-Runden über den Platz zu drehen, ging es Richtung Autobahn und allmählich auf 2000 m Höhe. Auch den Tandemgast hatte der Ehrgeiz gepackt. Gemeinsam mit Markus Henninger ging es immer weiter. Gelandet wurde 128 Kilometer von Jüterbog entfernt zwischen Magdeburg und Helmstedt. Dieser deutsche Rekord im Tandemflug hatte rund ein Jahr Bestand und wurde erst vor einigen Wochen eingestellt. Ich sollte bei meinem Flug weniger Glück haben. Es herrschte „Blauthermik“ – ein Wort, dass ich erst an diesem Tag auf dem ehemaligen Militärflugplatz gelernt habe. Strahlend blauer Himmel erfreut zwar jeden Ausflügler, doch das Fehlen von Kumuluswolken am Himmel ist auch ein fast sicheres Zeichen für nur wenig Aufwind. Was ich ebenfalls an diesem Sonnabend lerne: „In der Luft sagen wir alle Du“, höre ich von Markus. Doch bevor es in die Luft geht, gibt es eine kurze Einweisung. „Sicherheit wird bei uns ganz groß geschrieben“, sagt mein Tandempilot und erklärt mir das Gurtzeug und den Sinn des „Rucksacks“ der bei einer etwas härteren Landung den Rücken schützen soll. Dann geht alles sehr schnell. Das Schleppseil wird eingeklinkt und Henninger meldet der Winde „Pilot und Passagier startklar“. Das Seil strafft sich und es folgen ein kurzes „fertig“ und „Start“. Start heißt in diesem Fall aber nicht abheben, sondern erst einmal laufen. Der Gleitschirm füllt sich mit Luft, der Widerstand wird größer und plötzlich haben die Füße keinen Kontakt mehr zum Boden. Markus gibt mir das Zeichen zum Hinsetzen: Gleitschirmfliegen ist also doch bequem. Die Seilwinde versieht zuverlässig ihren Dienst und zieht uns auf 400 Meter Höhe. Nach dem Ausklinken drehen wir unsere Runden über dem Flugplatz. Die Aussicht ist grandios. Beim Gleiten stört kein Geräusch, nur das Variometer beginnt kurz zu piepen und gibt damit Signal, dass wir an Höhe gewinnen. Doch die Hoffnung ist nur kurz, das Gerät verstummt und der Platz Altes Lager kommt allmählich wieder näher. Nach knapp 20 Minuten setzt Markus zur Landung an. Alles klappt perfekt, der Protektor im Rucksack wird nicht gebraucht. Die Saison der Gleitschirmflieger dauert – wenn es die Witterung erlaubt – bis Ende Oktober. Jährlich nutzen viele Berliner und Brandenburger die Chance auf einen Blick von oben. Der Tandemflug mit dem Gleitschirm kosten 55 Euro. Am Himmel über Jüterbog haben auch Drachenflieger und Trikepiloten ihr Zuhause. Wer sich für einen Mitflug im Doppelsitzerdrachen entscheidet, für den beginnen die Preise bei 80 Euro. Dafür wird der Drachen in einer Höhe von 700 Metern ausgeklinkt. „Viele bekommen einen Flug-Gutschein geschenkt“, sagt der Vereinsvorsitzende Henry Maek. Auch wenn manche vorher sehr skeptisch seien, „die meisten sind hinterher ganz begeistert und hatten sehr viel Spaß am Flug.“ Der Club der Berliner Drachenflieger hat rund 180 Mitglieder. „Gäste, ob als Zuschauer oder als Mitflieger, sind uns immer sehr willkommen“, sagt Maek. Weitere Infos: www.dcb.org Einfach genießen: Gleitschirmfliegen ist entspannend. Nur Höhenangst sollte man nicht haben Foto: Markus Henninger/Drachenflieger Club Berlin

2009 Das Flatlands-GS-Windenschleppteam

Das Schleppteam GS stellt sich vor

GC Kraichtal Adelwarth-Winde

Wie schon bei den letztenFlatlands unterstützt uns der Gleitschirmclub Kraichtal wieder mit seiner Winde. Die gute Zusammenarbeit mit Ihm im letzten Jahr hat uns die Entscheidung, auch in diesen Jahr die Flatlands GS durchzuführen, deutlich leichter werden lassen.

Gleitschirmclub Kraichtal

Kindervater Kirchner-Winde

Aus Lychen kommt die Kirchner Winde von Thomas. Thomas ist Einzelkämpfer im Norden von Berlin, vieleicht verabredet ihr euch mal mit ihm zum Fliegen.

Cottbus Mohaupt Winde

Dieses Jahr unterstützt uns der Cottbuser Drachen- und Gleitschirmfliegerclub mit einer seiner beiden Mohaupt Winden.

Cottbuser Drachen- und Gleitschirmfliegerclub

Post Mohaupt-Winde

Vom Luftsportzentrum Neuseenland unterstützt uns Thomas Post mit seiner Mohaupt-Winde.
Thomas wird während der Flatlands GS auch Piloten ausbilden, also wenn ihr jemand kennt, der z.B. noch keine Windenschleppstartberechtigung hat, dann bringt ihn einfach mit.

Luftsportzentrum-Neuseenland

DCB Mohaupt-Winde

Die Mohaupt Winde des DCB Berlin ist fast nagelneu und wird auf den Flatlands ausgiebig erprobt.

DCB Wesselwinde

Die Wesselwinde des DCBs ist jetzt schon seit vielen Jahren im Einsatz. Die Winde
wurde auf einen großen Hänger gestellt, somit ist mehr Platz für das Equipment
vorhanden.

2009 German Flatlands GS

Internationaler Offener FAI-2 Gleitsegelwettbewerb sowie
Nord- und Ostdeutsche Gleitsegel –  Landesmeisterschaften
in Niedergörsdorf – Altes Lager 03. bis 07. August 2009

Ergebnisse:

Unsere Schleppteams…

Ein kleiner Abriss:

08.08.2009

Der besondere Dank geht an alle, die geholfen haben, daß dieser Wettbewerb möglich wird. Insbesonders an das Luftsportzentrum Neuseenland, die Kraichtalern, Dagmar und Bernd, und und und und….. vielen Dank!!

< Gruppenbild


08.08.2009

Die Landesmeisterschaft Ost geht an Robert Bernat, gefolgt von Rene Pauly und Hagen Walter
Landesmeisterschaft Ost 2009
< Rene, Robert, Hagen


08.08.2009

Die besten Flieger aus der Region Nord sind Uwe Tillmann vor Ralf Kopp und Gaby Urban. Eine Landesmeisterschaft Nord kam wegen der geringen Teilnehmerzahl nicht zu Stande. Warten wir auf das nächste Jahr ob es nicht mehr Teilnehmer werden.
Landesmeisterschaft Nord 2009
< Uwe, Ralf, Gaby


08.08.2009

Die Flatlands GS gewann Robert Bernat, gefolgt von Rene Pauly und Florian Maiwald. Beste Dame ist Gaby Urban aus Hamburg.
Endergebniss Flatlands GS 2009
< Rene, Robert, Gaby, Florian


08.08.2009

Die Auswertung hat gestern lange gebraucht. Das Zurückkommen von Streckenflügen dauert manchmal länger als der Flug selber. Ralf konnte gestern den letzten Zug nach Jüterbog erwischen, vermutlich wird auch er eine kurze Nacht gehabt haben. Gleich fängt die Siegerehrung an.
Tageswertung Task 4
< Abschleppdienst für Schleppseile


07.08.2009

Aus dem Ziel wissen wir, daß dort Robert Bernat, Axel Finke, Dirk Holle, Rene Pauly, Thomas Post, Martin Serner und Hagen Walter gelandet sind. Das Potential des Tages konnte Ralf Kopp ausnutzen, nach Überquerung des Zieles konnte er seinen Flug bis auf 213km verlängern.
< Startleiter unter sich


07.08.2009

Wegen zu starken Ablösungen ist das Startfenster vorübergehend geschlossen. Wir hoffen das sie bald schwächer werden und es gleich weiter geht. Es stehen ca 12 Piloten an den Startplätzen.
< Hagen am Start..


07.08.2009

Die Cirren werden weniger, die Bärte fangen besser an zu ziehen. Der Einstieg von unten war anfangs recht zäh. Ralf Kopp ist vor einer Stunde abgeflogen, die meisten warten noch ab.
< Meist kreist man im Flachland allein..


07.08.2009

Die Pilotensprecher entschließen sich für einen Zielflug nach Stendal. Die Taskstrecke beträgt 106 km. Momentan schieben sich Cirren über den Platz, darunter bauen sich Cumuli auf. Ganz einfach wird die Aufgabe nicht sein, doch 12 Piloten haben schon angemeldet weiter als die Wettbewerbsaufgabe fliegen zu wollen.
Gesamtergebniss nach Task 3
< Der Startplatz von oben


07.08.2009

Hans H. Pieper hat gestern seinen Flug auf 125km verlängert. Er landete in der Nähe von Oschersleben.
Der Wetterbericht für heute verspricht uns gute bis sehr gute Thermik. Der Wind wird etwas stärker sein, vermutlich wird auch heute das Starterfeld wieder sehr schnell in die Luft kommen.


07.08.2009

Insgesamt haben heute 33 Piloten das Ziel erreicht. Einigen langte die Tagesaufgabe nicht. Thoralf Hase und auch Axel Finke landeten in der Nähe von Quedlinburg, das sind ungefähr 125 km. Von dort aus hat man schon Blick auf den Brocken.
Tageswertung Task 3
< Robert quetscht seinen U4 in die Luft


06.08.2009

Aus dem Ziel werden Robert Bernat, Jürgen Decker, Ralf Kopp, Florian Maiwald, Rene Pauly, Herbert Porst Uwe Tillmann und Hagen Walter gemeldet. Rolf Igelmann wollte seinen Flug Richtung West verlängern, von Victor Milzin wissen wir das auch er weiter fliegen will.
< Die Piloten umgarnen unsere Startleiterin


06.08.2009

Alle Piloten sind abgeflogen. Für den Rest des Tages ist jetzt wieder Windenschlepp ohne Stress und Hektik angesagt.
Die Wolken in Richtung Zerbst sehen sehr gut aus, vermutlich wird sich gleich der erste Pilot aus dem Ziel melden.
< Dagmar hat alle Piloten in der Luft


06.08.2009

Im Gegensatz zu gestern klappen die Starts recht gut. Die Thermik ist zuverlässig, die Rückenwindphasen am Start sind seltener. 25 Piloten parken im NW des Platzes, ein Bild welches man auch in Altes Lager sehr selten sieht.
< An die Basis


06.08.2009

Noch ist der Himmel blau, nur zaghaft zeigen sich erste Quellwolken. Der Wind weht immer noch aus NO, Andy schätzt auf 8 kn. Die ersten Gleitschirme können schon etwas kreisen. Die Pilotensprecher entscheiden sich heute für einen Zielflug nach Zerbst. Die Taskstrecke beträgt ca 60 km.
< Briefing zum dritten Task


05.08.2009

Zum Bergfest gibt es heute wieder LiveMusic und ein Buffet. Rene schaut gerade nach dem Wetter und macht uns Mut, dass der Wind mal wieder von vorne kommen soll.
In der Gesamtwertung steht jetzt der Florian Maiwald vorne, gefolgt Rene Pauly und Robert Bernat. Martin Serner konnte sich vor dem Lokal-Champ Victor Milzin plazieren.
Gesamtergebniss nach Task 2
< Laut, rockiger, ab gehts……J.Bailey & Raw Energy


05.08.2009

Florian Maiwald konnte sich mit einer Zeit von 2;43 den Tagessieg erkäpfen. Rene Pauly und Martin Serner brauchten 17 min länger und kamen fast zeitgleich ins Ziel. Insgesamt war der Tag wohl nicht so gut wie erwartet. Dank an alle die geholfen haben das Feld in die Luft zu bekommen.
Tageswertung Task 2
< Florian, gerüstet für den Start


05.08.2009

Die Startbedingungen wurden immer anspruchsvoller, da der überregionale NO-Wind sehr schwach war. Immer wieder sorgten Ablösungen für Rückenwindphasen am Start. Die Ausklinkhöhen schwankten, daher wurde der Einstieg in die Thermik nicht allen Piloten ermöglicht. Doch viele Piloten konnten ihre Chance nutzen, auch wenn sie nicht immer groß war.
< Denise holt den Piloten die Seile


05.08.2009

Der Seitenwind und die Ablösungen machen das Starten etwas schwierig. Die Thermik über dem Platz scheint zuverlässig zu sein, einigen Piloten haben unter den Wolken geparkt.
< Rolf hofiert der Tagessiegerin von gestern


05.08.2009

Heute haben wir schwachen Wind aus Nord-Ost. Thermisch sieht der Tag sehr gut aus. Die Pilotensprecher setzen eine Aufgabe nach Köthen. Die Taskstrecke beträgt 77 km.
< Die Kraichtaler programmieren ihren Track


04.08.2009

Gaby konnte sich mit dem schnellen Flug heute durchsetzten. Insgesamt hat der Tag doch einiges gebracht. Martin Serner hat genauso wie Manfred Welp und Victor Milzin auf ca 105 km verlängern können. Ihnen machte die Kontrollzone von Dresden zu schaffen, das Umfliegen hat viel Zeit und weitere Strecke gekostet.
Tageswertung Task 1
< Jens und Ingo vom Neuseenland Schleppteam


04.08.2009

Gaby erzählt: Nach dem Start ging es recht schnell nach oben. Auch wenn ich mal bis auf 400m runterkam, erwischte ich immer wieder den richtigen Bart. Vieleicht erwischte ich doch eine richtig gute Linie.
< Gaby, Thomas flog nach Reinsdorf zum Flugplatz


04.08.2009

Zwischenzeitlich sind auch Karl H. Hommer, Josef Kather, Florian Maiwald, Gaby Urban und Katrin Eick im Ziel gelandet. Dirk Holle steht kurz davor.
< Udo und Denise vom Startplatz Süd


04.08.2009

Die Windenfahrer, Lepofahrer, Startleiter räumen zwei Schleppstrecken und versuchen jetzt selber in die Luft zu kommen. Bei Manja klingelt das Rückmeldetelefon ohne Unterlass.       Rene Pauly, Rolf Igelmann, Björn Berle und Robert Bernat haben sich aus dem Ziel gemeldet.
< Steffi und Manja vom SchnuckiTeam


04.08.2009

Langsam werden die Bärte besser und der Platz leert sich zusehens.
< Die Piloten mögen unsere Startleiterin


04.08.2009

Der NW Wind macht den Piloten doch zu schaffen. Die Schlepps sind anpruchsvoller, beim Kreisen ist der Windversatz sehr stark. Zitat von Dietrich Münchmeyer “Wenn sich das Verhältnis zwischen Windstärke und Thermik ändert, dann wird es sehr schwierig”
< Dieter am Startplatz


04.08.2009

Die heutige Tagesaufgabe führt über den Wendepunkt Dahme zum Eisenbahnkreuz Duberlug Kirchhain. Die Strecke beträgt ca 63 km. Das Startfenster ist seit 11:30 offen.
< Die erste Tagesaufgabe


04.08.2009

Die Sonne lacht, flache Cumulus am Himmel. Die Basis ist noch etwas tief, soll aber bis auf 1500 m ansteigen. Der Wind weht mäßig aus NW. Dieses ist für die Windenschlepperei nicht gerade optimal. Die Piloten werden sich beim Starten etwas anstrengen müssen.

< Briefing zum ersten Task


03.08.2009

Der heutige Tag hat uns mit Regen und Kühle begrüßt. Nach dem Eröffnungsbriefung und Wahl der Pilotensprecher haben wir den heutigen Tag aufgegeben und werden den Tag in der Sauna verbringen.

< Eröffnungsbriefing



02.08.2009

Langsam trudeln die ersten Teilnehmer an, manche versuchen im Rahmen des Testivals in die Luft zu kommen. Das Wetter ist recht stabil, längere Thermikflüge leider nicht möglich. Die Wetterprognose für morgen ist nicht ganz so gut, doch ab Dienstag soll der Sommer mit voller Wucht zurückkehren.


31.07.2009

Der erste Gast der Flatlands GS ist der Josef Kather. Zum Fliegen ist er wegen den Abschirmungen nicht mehr gekommen, aber auch das Testival lockt
< Josef, doch die Damen sind vom Platz